29. März 2022

6 Tipps zum Optimieren der Ladezeit deiner Webseite

Ich zeige dir, wo du die Ladezeit deiner Webseite prüfen kannst und was du machen kannst um sie zu verbessern.

Aber bevor wir zu den Tipps kommen will ich noch kurz auf folgende Frage eingehen:

Warum sollte ich mich um die Ladezeit meiner Webseite kümmern?

Die Zeit, die eine Webseite braucht um den relevanten Content im Browser deiner möglichen Kunden anzuzeigen, wird als die Ladezeit deiner Webseite bezeichnet. Was bringt es dir, diese - besonders im mobilen Bereich - zu optimieren? Deine Seite wird von Suchmaschinen wie Google besser gerankt.

geringere Ladezeit wirkt sich positiv auf das SEO Ranking aus

Dein Ranking bei Suchmaschinen wie Google wird sich verbessern, wenn du dich um die Ladezeiten deiner Webseite kümmerst.

geringere Ladezeit begünstigt zufriedenere Kunden

Deine User erwarten heutzutage eine geringe Ladezeit. Innerhalb von 3 Sekunden sollte die Webseite geladen sein und erster für den User relevanter Inhalt angezeigt werden. Sollte dies nicht der Fall sein springen viele User ab und kommen meist nicht wieder zurück auf deine Webseite.

2 kostenlose Tools um die Ladezeit deiner Webseite zu überprüfen

Du kannst zum Beispiel Tools wie Page Speed Insights oder GTmetrix.com verwenden. Hier kannst du die Ladezeit deiner Webseite überprüfen und bekommst gleich direkt dort Optimierungsvorschläge, welche du Schritt für Schritt umsetzen kannst.

Wie kann ich die Ladezeiten optimieren?

So, und jetzt kommen wir zu meinen Tipps. Folgende Dinge kannst bzw. solltest du regelmäßig tun, um die geringe Ladezeiten umsetzen zu können.

Caching
Cache ist ein Pufferspeicher, der den raschen Zugriff auf zum Beispiel deine Medien erlaubt.
PHP Version
PHP ist eine serverseitige Open Source Programmiersprache die WordPress verwendet.
SSL Zertifikat
Du erkennst es an dem Schloss, das neben deiner URL steht, wenn es ein aktives Zertifikat gibt.
web-optimierte Bilder
Deine Bilder sollten eine möglichst kleine Dateigröße haben.
keine alten Plug-Ins
Deinstalliere deine alten Plug-Ins einfach.
aktuelle Plug-Ins
Regelmäßige Updates der WordPress Version und der Plug-Ins sind sehr zu empfehlen.

1) Caching aktivieren

Der Cache ist ein Zwischenspeicher, der die (statischen) Inhalte deiner Webseite speichert damit diese bei erneutem Laden deiner Webseite nicht nochmals heruntergeladen werden müssen. Beispiele für statische Inhalte sind Bilder, HTML, CSS und JavaScript. Damit verringert sich die Ladezeit deiner Webseite bei wiederholten Zugriffen.

Du hast mehrere Möglichkeiten dieses zu aktivieren.

  • Leverage Browser Caching aktivieren
    • Ich empfehle dies mit einem WordPress Plug-In umzusetzen. Ich verwende zum Beispiel WP Fastest Cache. Hier kann auch in der Gratis Version ganz einfach mit einer Chackbox das Leverage Browser Caching aktiviert werden.
  • Serverseitiges Caching aktivieren
    • easyname.com bietet zum Beispiel die Möglichkeit, direkt im Controlpanel das Caching (Varnish Cache) zu aktivieren.

2) Eine aktuelle PHP Version verwenden

Du solltest möglichst die PHP Version 7 oder höher verwenden - sofern diese mit deiner WordPress Installation und deinen Plug-Ins kompatibel sind.

Bevor du die PHP Verison deiner Webseite upgradest solltest du unbedingt die Kompatibilität deiner Plug-Ins mit der neueren PHP Version überprüfen. Dies ist zum Beispiel mit dem Plug-In PHP Compability Checker möglich. Dieses Plug-In ist natürlich nicht unfehlbar, aber es kann dich auf mögliche Probleme hinweisen. Ebenfalls würde ich dir empfehlen, ein komplettes Backup deiner Seite vor dem Aktualisieren der PHP Version zu machen.

Welche PHP Version du verwendest kannst du meist direkt bei deinem Webhoster überprüfen.

3) Ein SSL-Zertifikat installieren

Das installieren eines gratis Let‘s Encrypt SSL Zertifikates ist bei den meisten Webhostern mit nur wenigen Klicks möglich.

Tipp: Wenn du zum Beispiel über die sozialen Medien oder Ähnliches auf deine Webseite verlinkst, dann gib immer den korrekten Link an. Dies verhindert Weiterleitungen welche die Ladezeiten verringern. Also, anstatt http://scriptbee.at immer https://scriptbee.at verlinken.

Plug-Ins

4) Alte Plug-Ins löschen

Du solltest regelmäßig überprüfen, ob du noch Plug-Ins installiert hast die du nicht mehr benötigst. Nicht benötigte Plug-Ins zu löschen bringt dir nicht nur Vorteile bei der Performance deiner Webseite, sondern ist auch aus Sicherheitsgründen sehr empfehlenswert.

5) Plug-Ins regelmäßig aktualisieren

Auch solltest du darauf achten, jene Plug-Ins, die du verwendest, aktuell zu halten.

6) Bilder optimieren

Die oben genannten Tools zur Überprüfung deiner Ladezeiten zeigen dir unter Anderem auch an, welche Bilder eventuell noch optimiert werden können. Achtet darauf, die Dateigröße eurer Bilder immer für das Web zu optimieren, bevor ihr die Bilder auf eure Webseite ladet.

Wie optimiere ich Bilder fürs Web?

  • Fotos und hochwertige Bilder solltest du als JPEG Dateien auf deine Webseite Laden
  • Kleinere Grafiken und Grafiken mit wenig Farben (wie zum Beispiel ein Logo) solltest du als PNG hochladen
  • Adobe Photoshop bietet die Möglichkeit, deine Bilder "fürs Web" zu speichern. Damit wird die Dateigröße automatisch optimiert
  • Speichere das Bild nicht größer ab als notwendig. Du kannst auch mit kleineren Bildern arbeiten, wenn diese auf deiner Webseite ohnehin nicht größer angezeigt werden

FAZIT wie du zu geringen Ladezeiten kommst

Du weißt jetzt, mit welchen Tools du die Ladezeiten deiner Webseite überprüfen kannst und was du konkret machen kannst, um diese zu optimieren.

Achte darauf, dass das Ladezeiten optimieren ein kontinuierlicher Prozess ist, den du regelmäßig wiederholen solltest. Auf jeden Fall immer dann, wenn du

  • neue Inhalte hinzufügst
  • neue Bilder hochladest
  • Plug-Ins aktualisierst
  • neue Plug-Ins installierst oder alte Plug-Ins deaktivierst

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